Geschichten und Bilder rund um das Dorf Vinezac und den Pradinat, ein kleines typisches Ardechehaus am Rande des Dorfes, das Sie auch für Ihren Urlaub mieten können. Viel Spass beim lesen und falls Sie zu unseren Feriengästen gehören schicken Sie uns doch einfach Ihre Geschichten und Bilder oder Ausflugtips.
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In seinen beiden Läden “L’Olivier de Vincent” in Ruoms und Les Vans verkauft Dominique Vincent mit seiner Frau Violette die Olive in jeder Form : Öle, Pastete, Conserven aber auch als Schönheitsmittel, Vor zwei Jahren hat er in dem kleinen Weiler Brès, einige Kilometer von Payzac, eine Ölmühle eröffnet. Er wollte den kleinen Ort, de eine kleine Kirche und einige Häuser aus Sandstein besitzt wieder etwas beleben.

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Vinezac im Schnee
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Kennet White
Das Buch Lettres de Gourgounel wurde von einem langen Aufenthalt des Autors in der Ardèche inspiriert und machte Kenneth White berühmt. Über die Porträts hinaus entziffert der Autor eine Weisheit, die dem Weltalls immanent ist, und versucht, „die unbekannte Sprache aufzudecken, nach der der Geist strebt“. Das Buch ist leider nicht auf Deutsch übersetzt, wer französisch liest sollte es sich nicht entgehen lassen …
Mehr über Kennet White : In seinem Buch Streifzüge des Geistes, Nomadenwege zur Geopoetik – L´Esprit nomade (Waldgut Verlag, Frauenfeld 2007) unternimmt Kenneth White die geistigen Reisen eines intellektuellen Nomaden und gibt uns dabei eine Ahnung von dem Wesen eines solchen „intellektuellen Nomaden“: Er ist frei von kulturellen und wissenschaftlichen Beschränkungen und Konventionen, sein Geist durchstreift alle Gebiete der Erde, ohne festgelegtes Ziel, doch immer auf der Suche nach Erweiterung der eigenen Erkenntnis und Erkenntnisfähigkeit.
Die Figur des intellektuellen Nomaden kam bereits im 19. Jahrhundert auf – man denke an Arthur Rimbaud –, und Kenneth White reist mit ihr vom Keltentum zu fernöstlichen Philosophien, von der deutschen Romantik zum russischen Nihilismus, von Thoreau in den Wäldern Amerikas zu Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger in Engadin und Schwarzwald.
«Beim intellektuellen Nomaden mischen sich Gelehrsamkeit und Umherirren», schreibt Kenneth White – doch dieses Umherirren ist befruchtend und belebend für den zivilisationsmüden Intellekt. «Versuchen wir, im Denken fortzufahren – und dabei nicht zu vergessen, dass das äußerste, tief reichendste Denken sich vielleicht nicht im philosophischen Diskurs realisieren wird, sondern in der exakten oder extravaganten Sprache eines Gedichtes –, versuchen wir, dem Geist die Möglichkeit zu bewahren, die Erde auf eine freisinnigere Art zu bewohnen.»
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Largentière ist eine Ortschaft mit 2074 Einwohnern und nur 7 km von Vinezac entfernt.. Die Einwohner nennen sich selbst Largentiérois. Largentière liegt im engen Tal des Ligne ca. 10 km von Mittelzentrum Aubenas entfernt. Schon die Römer bauten im Lignetal Blei und Silber ab, daher stammt der Name des Ortes. Die teilweise heute noch sichtbaren Minen wurden hauptsächlich zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert genutzt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Largentière zu einer industriell geprägten Stadt mit einem eigenen Bahnanschluss. 1982 wurde die Bahn stillgelegt. as Schloss aus dem 13. Jahrhundert überragt den Ort, dort ist heute ein Sanatorium untergebracht. Interessant ist der Ortskern mit seinen oft nur 1 Meter breiten Gassen.
Wir spazierten an einem bewölkten Nachmittag durch die engen Gassen und haben einige Photos von Largentiere mitgebracht.
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Vom Pradinat aus sieht man im Westen auf einer Bergkuppe den Tour de Brison, einen römischen Signalturm aus dem 8. Jahrhundert. Ein schöner Weg führt aus dem Drobie Tal, Pont de Gua, bis zum Turm. Von dort kann man eine herrliche Aussicht geniessen.
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Pradinat - Unten am Fluss
Unterhalb des Pradinat fliesst ein kleiner Fluss, La Lande, der später in die Ligne einmündent. Am späten Nachmittag gehen wir oft mit den Kindern an den Fluss um Frösche zu fangen oder einfach die kühle Luft am Wasser zu geniessen.
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Pradinat - Im Garten
Am Pradinat, unterhalb des Hauses, liegt der Garten von Louis Brousse. Im Sommer kann man ihn hier immer früh morgens anfinden. Das Gemüse muss gegossen werden und oft muss das Wasser ersteinmal von einer Quelle, die ein bisschen tiefer liegt, bis zum Garten gepumpt werden.
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